Auszüge aus Bugenhagens Sendbrief an Frau Anna, geborene Herzogin von Stettin in Pommern
Anna von Pommern, eine Tochter Herzog Bogislaws X., war 1515 mit Herzog Georg I. von Liegnitz vermählt worden. Bugenhagen erfuhr vom evangelischen Sinn der Fürstin und schrieb ihr, um sie in ihrer Glaubenserkenntnis zu fördern. Zugleich hoffte er wohl, mittelbar Einfluss auf die kirchliche Entwicklung auch in Pommern nehmen zu können. Bogislaw starb im Oktober 1523. In der Regierung folgten ihm seine Söhne Georg und Barnim. Barnim schien der Reformation zuzuneigen. Der Brief an die Herzogin Anna wurde 1523 „Sassesch gedruckt tho Wittenberch“ und dann noch einmal im folgenden Jahr. Wortlaut
Auszüge aus dem Sendschreiben Johannes Bugenhagens an die Schüler in Treptow
Entschlossen suchte Bugenhagen, nachdem er Luthers Schrift von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche aufmerksam gelesen hatte, die Verbindung zum Reformator. Anfangs war er über die in dieser Schrift geäußerten Gedanken erschrocken. Sie erschienen ihm ketzerisch. Dann aber wurde ihm deutlich: „Dieser Mann allein sieht die Wahrheit!“ Bugenhagen schrieb an Luther. Dieser schickte ihm darauf mit einem Begleitbrief seine Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“. Als dann eine Einladung von dem bereits in Wittenberg weilenden, aus Pommern stammenden Peter Suawe eintraf, machte sich Bugenhagen auf den Weg nach Wittenberg. Von dort richtete er, noch ehe er Luther – der wahrscheinlich bereits auf dem Weg zum Reichstag nach Worms war – persönlich kennen gelernt hatte, einen Brief an seine Schüler in Treptow. In diesem Brief wird der von der Reformation aufgegriffene Gedanke von der Rechtfertigung aus dem Glauben bereits nachdrücklich entfaltet. Treptow
Erklärung der Landessynode der Ev. Landeskirche Greifswald am 500. Geburtstag von Johannes Bugenhagen 1985
Im Bugenhagenjahr 1985 fand vom 21. bis 23. Juni in Greifswald ein Kirchentag "Durch den Glauben reich sein" statt. Die Landessynode hielt am Tag danach eine Festsitzung ab und verfaßte eine Erklärung der Landessynode der Ev. Landeskirche Greifswald am 500. Geburtstag von J. Bugenhagen Erklärung
Kirchenordnung des ganzen Pommernlandes, beschlossen durch die hochgebornen Fürsten und Herren, die Herren Barnim und Philipp, Vettern, auf dem Landtag zu Treptow, dem heiligen Evangelium zu Ehren.
Dies sind Die Artikel der Ordnung, die im löblichen Fürstentum zu Pommern auf Befehl und fordern der durchlauchten hochgebornen Fürsten und Herren, Herrn Barnim und Herrn Philipp, Vettern, Herzöge zu Stettin, Pommern usw., „auf dem zu Treptow am Lucien-Tag 1534 gehaltenen Landtag“ durch den hochgelehrten D[octor], Herrn Johannes Bugenhagen, gemeinsam mit den Predigern in Pommern von den Kirchendiensten, den Schulen und von der Versorgung der rechten Armen zu Gottes Ehre und der Menschen Seligkeit zu Friede und Einigkeit [zusammen]gestellt und aufgerichtet, und „von der ganzen Landschaft angenommen ist.“ Kirchenordnung
Das Vorwort zum Kirchentagsheft 1985
Vorwort zum Kirchentagsheft "Durch den Glauben reich sein" - 9. Kirchentag der Evangelischen Landeskirche Greifswald, 21. bis 23. Juni 1985 Vorwort
Akademietagung 2008
Vortrag im Download: "Johannes Bugenhagen. Ein Theologe mit kirchenpolitischem Geschick" von Klaus-Dieter Kaiser: Bugenhagen (80 KB)
Generalkonvent der Pommerschen Kirche am 5. März 2008 in Stralsund
Beim Generalkonvent der pommerschen Pfarrerinnen und Pfarrer in Stralsund hielt Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit in St. Nikolai eine Predigt über die Passionsharmonie von Johannes Bugenhagen: Predigt (105 KB)
Anschließend hielt der Ratsvorsitzende der EKD, der Berlinder Bischof Dr. Wolfgang Huber, einen Vortrag über Johannes Bugenhagen und Kirchenreform: Vortrag (110 KB)
Plattdeutsche Predigt zum Abschluß des Bugenhagen-Symposions am 20. April 2008
Der Hamburger Prof. Dr. Bernd Jörg Diebner hielt am 20. April 2008 beim Abschlußgottesdienst des Bugenhagen-Symposions die Predigt in plattdeutscher Sprache: Predigt (140 KB)
Buchvorstellung der Pommerschen Geschichte - Einführung in die "Pomerania"
Bugenhagen hat die erste Darstellung der Pommerschen Geschichte verfaßt. Am 17. April 2008 wurde die Geschichtsdarstellung in der Greifswalder Universitätsbibliothek vorgestellt. Sie wurde erstmals im Faksimile mit deutscher Übersetzung gedruckt. Dr. Norbert Buske führte in das Buchprojekt ein: Einführung (100 KB)
Einführung in die "Pomerania"
Einführung von Prof. Dr. Volker Gummelt (auch im Band abgedruckt): Einführung (90 KB)
Predigt zu Bugenhagens 450. Todestag
Predigt am Todestag von Johannes Bugenhagen von OKR Dr. Christoph Ehricht in Trzebiatow: Predigt (35 KB)
Vortrag zu Bugenhagen als Reformator
Vortrag von OKR Dr. Christoph Ehricht in Koszalin: Johannes Bugenhagen - der Reformator aus dem pommerschen Norden Vortrag (95 KB)
Zum Werk von Johannes Bugenhagen
Vortrag von Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit zum Werk von Johannes Bugenhagen Bugenhagen (150 KB)
![[img]](fileadmin/template/images/logo-3.png)
![[img]](fileadmin/template/images/logo-2.png)
