Grußwort von Dr. Enoch Lemcke vom Ministerium für Bildung Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern anläßlich der Eröffnung der Bugenhagen-Ausstellung in St. Marien Greifswald am 12 Juni 2008
Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Abromeit,
sehr geehrter Herr Professor Schneider,
sehr geehrter Herr Dr. Buske,
sehr geehrter Herr Professor Modeß,
ich überbringe Ihnen die herzlichsten Grüße des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Herrn Henry Tesch. In sehr guter Erinnerung ist uns noch die Vorstellung des Buches Pomerania von Johannes Bugenhagen am 17.4.2008 in der Greifswalder Universitätsbibliothek.
Sehr geehrter Herr Professor Schneider haben Sie herzlichen Dank für die Rekonstruktion und Aufführung der Bugenhagen-Messe. So haben Sie den liturgischen Teil des Gottesdienstes aus der Bugenhagen-Zeit wieder lebendig gemacht. Wie ich gehört habe, wurden Sie von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin, Frau Beate Bugenhagen, unterstützt. Was könnte einem wohl Besseres geschehen, als bei der Rekonstruktion und Aufführung der Bugenhagen-Messe von einer Frau Bugenhagen unterstützt zu werden.
Nur wenig später fand im Niederdeutschen Bibelzentrum in Barth das sehr gut besuchte Bugenhagen-Symposium statt und in wenigen Tagen wird im Pommerschen Landesmuseum die wissenschaftliche Bugenhagen-Konferenz beginnen. Am 14.9.2008 wird schließlich der Bugenhagen-Festakt im Greifswalder Dom den Höhepunkt des Bugenhagen-Gedenkens anlässlich des 450. Todestages des Reformators bilden.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat die verschiedenen Aktivitäten im Bugenhagen-Gedenkjahr von Beginn an unterstützt und im großen Umfang auch gefördert. Wir haben Ihre Initiative, die von der ganzen Pommerschen Evangelischen Kirche getragen wird, dieses Jubiläum zu begehen, sehr geehrter Herr Bischof Dr. Abromeit, sehr begrüßt! Der Ministerpräsident Dr. Ringstorff hat den Grund hierfür folgendermaßen umschrieben: „Johannes Bugenhagen war als Lehrer und Theologe eine bedeutende Persönlichkeit unserer Heimat. Deshalb ist es wichtig, dass sein Andenken wach gehalten wird und wir seine Lebensgeschichte weitererzählen.“
Dank gebührt aber auch Ihnen, Herr Dr. Buske. Mit unermüdlichem Fleiß und großer Sachkunde erforschen Sie die Pommersche Geschichte und Kirchengeschichte, haben auch zahlreiche Abhandlungen zu Kirchen geschrieben und haben sich allein mit dem Buch „Spuren“ mit den Kunstschätzen der Pommerschen Evangelischen Kirche sowie der Pomerania, aber auch mit dieser Ausstellung große Verdienste erworben, nicht nur für Ihre Kirche und Vorpommern, sondern für das ganze Land Mecklenburg-Vorpommern. Als früherer Regierungs-beauftragter bei Landtag und Landesregierung, Landtagsabgeordneter und Pastor führen Sie heute die Arbeit von Johannes Bugenhagen quasi fort.
Es freut mich sehr, dass die Staatskanzlei des Landes Mecklenburg_Vorpommern zugesagt hat, eine polnische Fassung dieser Ausstellung fördern zu wollen. So kann deutlich werden, dass Bugenhagen ein Sohn Pommerns war, der sowohl in Deutschland aber eben auch in Polen gewirkt hat. Insoweit entfalten Ihre Aktivitäten auch eine völkerverbindende Kraft.
Ich wünsche dieser Ausstellung und der beginnenden 62. Greifswalder Bachwoche viele interessierte Besucher!
![[img]](fileadmin/template/images/logo-3.png)
![[img]](fileadmin/template/images/logo-2.png)
